Erfurter Dom bei Nacht

Vortrag: „Glaube als freie, menschliche Tat. Karl Barths Glaubensverständnis“

„Glaube als freie, menschliche Tat. Karl Barths Glaubensverständnis“ lautet der Titel eines Vortrags von  Juliane Schüz, zu dem das Theologische Forschungskolleg der Universität Erfurt alle Interessierten am Mittwoch, 29. Januar, einlädt. Beginn ist um 19.15 Uhr im Hörsaal Kiliani, Domstr. 10.

Karl Barth war einer der bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 50. Todestages 2018 hat auch die katholische Theologie sich erneut mit dem Erbe des Schweizer Reformierten beschäftigt. Dabei besitzt Barth für die katholische Perspektive auf Fragen nach Gott und Glauben nach wie vor provokativ-anregende Kraft. Das gilt insbesondere für eine Theologie, die sensibel ist für die Gottesfrage in heutiger Gesellschaft. Das Theologische Forschungskolleg hat die evangelische Theologin Dr. Juliane Schüz deshalb eingeladen, über einen Aspekt der Theologie Barths zu sprechen. Ihr Vortrag ist mit „‚Glaube ist eine freie, menschliche Tat‘ (KD IV/1, 846), doch ‚steht und fällt [der Glaube] mit seinem Gegenstand‘ (828). Thesen zu Karl Barths Glaubensverständnis“ überschrieben. Im Vordergrund wird die Frage stehen, ob Glaube als Entscheidung des  Menschen gedacht werden kann – besonders vor dem Hintergrund, dass die Thesen, die Barth vor gut 100 Jahren entwickelt hat, bis heute irritierende Kraft besitzen.