Workshop zu „Kierkegaards Begriff des Märtyrers“

Am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt findet am 8. und 9. November wieder ein Kierkegaard-Kolloquium statt, auf dem Forscher*innen verschiedener Disziplinen über Werk, Wirkung und Aktualität des dänischen Philosophen und Theologen Søren Kierkegaard (1813–1855) diskutieren und laufende Projekte vorstellen.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht dieses Mal Kierkegaards Begriff des Märtyrers, der etwa in seiner Abhandlung „Hat ein Mensch das Recht, sich für die Wahrheit totschlagen zu lassen?“ umrissen wird und grundsätzliche Fragen nach dem Anspruch auf und Ausdruck von Wahrheit in einer vom Relativismus geprägten Zeit aufwirft – und auch Kierkegaards Selbstdarstellung als ‚Märtyrer des Gelächters‘ betrifft.

Organisiert wird das Kolloquium von Prof. Dr. Hermann Deuser und PD Dr. Markus Kleinert (beide Erfurt) in Kooperation mit Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt (Tübingen) und Prof. Dr. Heiko Schulz (Frankfurt am Main).

Anmeldungen sind bis zum 6. November bei PD Dr. Markus Kleinert (markus.kleinert@uni-erfurt.de) möglich.