Neue Einblicke in den „West Windows“

Die Akteure im Forschungsprojekt „Was ist westlich am Westen?“ an der Universität Erfurt nutzen mit „West Windows“ ein neues Format, mit dem sie in regelmäßigen Abständen kleine Beiträge veröffentlichen, die Einblicke in ihre Forschungsthematik liefern. Ob zum Weltfrauentag, zum Thema Revolution, dem Brexit oder zur Krise der Orthodoxen Kirche in der Ukraine – reinschauen lohnt sich. Soeben ist ein neuer Beitrag von Sergey Sistiaga erschienen, in dem es um die „Internationale Solidarität 30 Jahre nach der ‚Friedlichen Revolution‘ von 1989“ geht.

Das Projekt „Was ist westlich am Westen?“ nimmt raum-zeitliche Praktiken der Produktion und Repräsentation von Westlichkeit in den Blick und greift damit eine hoch politische und gesellschaftsrelevante Fragestellung auf. Denn trotz vielfältiger Versuche, den „Westen“ beziehungsweise das „Westliche“ zu erklären oder als überwunden darzustellen, ist der unreflektierte Umgang mit den damit verbundenen Denkfiguren (immer noch) enorm wirkmächtig. Das Projekt läuft zunächst bis 2021 und wird vom Land Thüringen und der Thüringer Aufbaubank gefördert.