Internationale Konferenz: “What is Western about the West?

Unter dem Titel “What is Western about the West?“ findet am 24. bis 26. Oktober im Augustinerkloster eine internationale Konferenz mit Forscherinnen und Forschern verschiedener Disziplinen statt, bei der es um ideologische Chronologien und Kartografien gehen wird. Die Veranstaltung, die von der Forschungsgruppe „West“ der Universität Erfurt organisiert wird, konzentriert sich auf raum-zeitliche Praktiken in Bezug auf die Produktion und Repräsentation des „Westens“ und wird dabei auch kritische Perspektiven einnehmen.

Das Wort „Westen“ ist allgegenwärtig und oft ist auch umstritten, was genau es bedeutet. Ziel der Konferenz ist es nun, eine kritische Reflexion zu erarbeiten.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Um eine Anmeldung bis zum 09. Oktober unter west@uni-erfurt.de wird jedoch gebeten.

Programm

Hintergrund des Forschungsprojekts „Was ist westlich am Westen?“
Das Projekt nimmt raum-zeitliche Praktiken der Produktion und Repräsentation von Westlichkeit in den Fokus. Mit der Frage, was am Westen westlich ist, greift es somit eine hoch politische und gesellschaftsrelevante Fragestellung auf. Trotz vielfältiger Versuche, den „Westen“ beziehungsweise das „Westliche“ zu erklären oder als überwunden darzustellen, ist der unreflektierte Umgang mit den damit verbundenen Denkfiguren (immer noch) enorm wirkmächtig. 

Die gemeinsame Expertise im Feld der raum-zeitlichen Praktiken des Welt-Ordnens und Aneignens haben sich die Projektbearbeiter*innen im Rahmen der Erfurter RaumZeit-Forschung (ERZ) angeeignet. Sie erlaubt neue Erkenntnisse zum Komplex der Westlichkeit. Die Einzelprojekte sind dabei so gewählt, dass sie mannigfach ineinandergreifen und somit innovative Beiträge zur öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte liefern.