Max-Weber-Kolleg begrüßt neue Fellows und Kollegiaten

Im Wintersemester 2018/19 beginnen wieder viele neue Fellows und Kollegiaten aus dem In- und Ausland ihre Arbeit in unterschiedlichen Forschungsgruppen am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt:

Im ICAS-Projekt „Metamorphoses of the Political“ wird Sanam Roohi (Amsterdam) mit dem Projekt “Traversing between idea and praxis: Diaspora led regional ‘development’ in Telangana, Southern India” dazukommen.

Bei der International Graduate School “Resonant Self-World Relations in Ancient and Modern Socio-Religious Practices” werden in diesem Semester von der kooperierenden Universität Graz Enno Friedrich, der zum Thema „Pilgern in geistigen Landschaften – Sozioreligiöse Praxis in der Dichtung des Venantius Fortunatus“ arbeitet, Isabell Müller mit ihrer Fragestellung „Wer bin ich? Personifikations- und Kultdarstellungen als Ausdruck resonanter Weltbeziehungen im Spiegel der aristophanischen Komödie“ und Anita Neudorfer mit ihrem Projekt „Singen als kulturelle Praxis. Rezente Gesangsbewegungen aus resonanztheoretischer Perspektive“ begrüßt. Weiterhin kommen als neue Doktoranden dazu: Marcus Döller mit seinem Projekt „Autonomie als soziale Praxis”, Luca Pellarin mit dem Thema „Time (Dis)Closure: Learning from Christian Eschatology“, Britta Richter, die das Projekt “Inside Connectedness: Resonant Self-World Relations and Self-Transcendence” bearbeitet, Ramon Soneira Martinez und sein Forschungsthema „Atheism and Unbelief in Ancient Greece“, David Palme und sein Projekt “Contradicion as a Form of Life” sowie als Mercator-Fellow Fouad Gehad Marei, der das Thema „Feeling Sectarian? Shi‘i Ritual Practice, Affective Relations, and Holy War in the Middle East” bearbeitet.

Am Research Centre „Dynamik ritueller Praktiken im Judentum in pluralistischen Kontexten von der Antike bis zur Gegenwart“ werden in diesem Semester drei neue Fellows tätig sein: Thomas R. Blanton IV. (Chicago) mit seinem Projekt „Abraham as Ritual Model“, Judith Frishman (Leiden), die an einem Buch zu Samuel Hirsch arbeitet, und Marcel Poorthuis (Tilburg), der sich mit der Frage „Rituals and interreligious dialogue: strange bedfellows?“ beschäftigt.

Die Forschungsgruppe „Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie“ begrüßt vier neue Mitglieder: Kerstin Brückweh mit ihrem Projekt „Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland“, Tiziana Faitini (Trento), die zum Thema „Shaping the Professional.Towards a Genealogy of Professional Ethics“ arbeitet, Markus Siegfried Schulz mit seinem Projekt „Reclaiming Futures: Sociological Imagination and the Horizons of Possibility“ sowie Camilla Smith, die sich mit „Inner Emigration: Exploring the Artistic Identity of Woman Artists under Totalitarian Regimes 1933-1989“ befasst.

Im Projekt „Natural Law“ kommt Meelis Friedenthal und sein Forschungsprojekt „Pneumatica: the science of incorporeal incorporeal matter“ hinzu.

Die Meister Eckhart Forschungsgruppe wird durch Martina Roesner und ihrem Projekt „A Tissue of Truth. The Historico-Systematic Position of Meister Eckhart’s Latin Bible Commentaries” verstärkt.

Im Projekt „Lokale Politisierung werden Nathan Alexander, der zu “‘Racism‘ and the Fight against Racism: The History of a Normative Concept, 1800 to the Present” arbeitet und Benjamin Bunk mit seinem Projekt „Bildung und Biografie in Bewegung(en) – Die sozialen Voraussetzungen von Bildungsprozessen zwischen Resonanz und Gedächtnis“ begrüßt.

Jean-Marc Tétaz, der durch Mittel des Max-Planck-Preises „Religion und Moderne“ an Hans Joas finanziert wird, forscht am Max-Weber-Kolleg zu „Die Konstitution des ethischen Subjekts bei Ricoeur“.

Im Predoc-Programm, das das Schreiben einer Dissertation vorbereiten soll, arbeiten derzeit Martin Repohl, João LucasTziminadis und Michael Karpf.

Hartmut Rosa und Jörg Rüpke, die Direktoren des Max-Weber-Kollegs freuen sich: „Die neuen Fellows und Kollegiatinnen und Kollegiaten des Max-Weber-Kollegs belegen eindrücklich die interdisziplinäre, intergenerationelle und internationale Zusammenetzung des Kollegs und helfen uns Forschungsthemen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Kontexten aufzugreifen und zugleich auch wieder in die Gesellschaft zu vermitteln. Wir freuen uns sehr auf spannende Begegnunben und fruchtbare Diskussionen.“