Studie: Wie geht es Thüringens Lehrerinnen und Lehrern während der Schulschließungen?

Die gegenwärtige Corona-Krise stellt Thüringer Lehrerinnen und Lehrer vor große Herausforderungen. Nicht nur soll angemessener Ersatz für Unterricht realisiert werden. Lehrerinnen und Lehrer müssen aktuell auch Wege finden, wie sie ihrem pädagogischen Auftrag – trotz der Distanz – gerecht werden können. In vielen Fällen bedeutet das: Digitalisierung über Nacht. Wie gut das gelingt und welcher Unterstützungsbedarf besteht, das ist dabei die „große Unbekannte“.

Vor diesem Hintergrund möchten Dr. Benjamin Dreer von der Erfurt School of Education der Universität Erfurt und Professorin Bärbel Kracke vom Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie am Institut für Erziehungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine landesweite Befragung von Lehrkräften durchführen und damit Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe Thüringer Lehrkräfte in der aktuellen Situation sowie für den Neustart an den Schulen erheben. Die Initiative ist angedockt an ein durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) an beiden Hochschulen gefördertes Projekt zur Digitalisierung in der Lehrerbildung. Als weitere Partnerin ist die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Thüringen an Bord, die die Initiative mit fachlicher Expertise und ihrem Netzwerk unterstützt.

Die Ergebnisse der Erhebung sollen in einem Bericht zusammengefasst und gemeinsam mit Empfehlungen dem zuständigen Ministerium übergeben werden. Sie sollen außerdem für die weitere Entwicklung von Angeboten der Digitalisierung von Schulen an beiden Hochschulen genutzt werden können.

Dr. Benjamin Dreer: „Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Lehrkräfte an dieser Befragung beteiligen.“

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