Vortrag und Diskussion: „Freiheit und Populismus. Verwundete Identitäten in Ostmitteleuropa“

Über „Freiheit und Populismus. Verwundete Identitäten in Ostmitteleuropa“ wird der ungarische Religionswissenschaftler und Pastoraltheologe Prof. Dr. András Máté-Tótt am Donnerstag, 26. März, in einem Vortrag sprechen. Beginn ist um 18 Uhr im Europäischen Informationszentrum, Anger 39, in Erfurt. Zu seinem Vortrag und einer anschließenden Diskussion lädt die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt in Kooperation mit dem Europäischen Informationszentrum (EIZ) in der Thüringer Staatskanzlei sowie dem Katholischen Forum im Land Thüringen  ein.

30 Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ stehen die Länder Ostmitteleuropas erneut vor gewaltigen gesellschaftlichen Veränderungen: Verstärkter Nationalismus, Populismus, vielfältige radikale Bewegungen oder das Hadern mit der EU prägen die Region. In diesem politisch-kulturellen Umfeld spielen in Ostmitteleuropa die Religionen, vor allem das Christentum, eine besondere Rolle – wesentlich stärker, als es in den westlichen Gesellschaften der Fall ist. Einerseits sind die Kirchen aktiver Part der Öffentlichkeit, andererseits werden sie massiv für politische Zwecke instrumentalisiert. Prof. Máté-Tóth wird in seinem Vortrag das Bild einer regionalen Schicksalsgemeinschaft zeichnen und zieht für seine These der „kollektiven Verwundungen“ die wichtigsten Autor*innen aus Geschichte, Soziologie und Theologie heran.

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