Erfurter Symposium für frühkindliche Entwicklungsförderung

Die Universität Erfurt ist am 18. Januar 2020 erneut Gastgeberin des Erfurter Symposiums für frühkindliche Entwicklungsförderung, das diesmal unter dem Titel „Diagnostik und pädagogisches Handeln“ steht. Die Veranstaltung im Hörsaal 1 des Kommunikations- und Informationszentrums (KIZ) wendet sich an Lehrer*innen, an pädagogische, heil- und sonderpädagogische sowie medizinisch-therapeutische Fachkräfte und Wissenschaftler*innen. Darüber hinaus sind Eltern sowie Studierende und Interessierte eingeladen.

Ziel ist es, die Möglichkeiten von Diagnostik und Ansätze zur Förderung von Kindern für den frühkindlichen Bereich sowie im Übergang in die Grundschule darzustellen und Aspekte der Früherkennung, Förderplanung, Therapie und Didaktik zu thematisieren. Dabei fokussiert das Symposium Möglichkeiten der Diagnostik und pädagogische Handlungsmöglichkeiten sowie die ganzheitliche Förderung der Vorbereitung auf den Übergang in die Schule als auch das dortige, erfolgreiche Lernen. Durch die verschiedenen beteiligten Disziplinen werden interdisziplinäre Schnittstellen und Systemübergänge verdeutlicht.

Programmübersicht

Hauptvorträge am Vormittag
9:30 – 10:30 Uhr
Prof. Dr. Susanne Jurkowski (Erfurt)
„Diagnostische Perspektiven pädagogischen Handelns am Beispiel der Beziehungsgestaltung“

10:30 – 11:30 Uhr
Prof. Dr. Ernst Hany (Erfurt)
„Psychologische Perspektiven diagnostischen Handelns“

11:30 – 12:30 Uhr | Mittagspause

Workshops am Nachmittag
Alle Workshops werden zweimal angeboten. Die Teilnehmer können zwei der 90-minütigen Workshops besuchen:
12:30 – 14:15 Uhr | Workshop – Panel 1
14:15 – 15:45 Uhr | Workshop – Panel 2

Dr. med. Andreas Lohr (Erfurt)
„Möglichkeiten des Sozialpädiatrischen Zentrums für interdisziplinäre
Diagnostik und Förderung/Therapie“

Kleine Wege® (Nordhausen)
„Wie zeigt sich Autismus? Symptome erkennen und verstehen“

Annika Ziegler (Erfurt)
„Kinderyoga: wachsen-fühlen-sein“

Katrin Kley (Erfurt)
“Ist das Kunst oder kann das weg? – Kunstpädagogische Ansätze in der Frühförderung“

Anke Mamat (Jena)
„Kinder mit einer Behinderung in der Kita – Optionen für ein pädagogische Vorgehen“

Gabriele Kuehn (Erfurt)
„Pädagogisches Handeln im Förderschwerpunkt Hören“

Katja Gibson (Erfurt)
Geschichten aus der Kiste

Prof. Dr. Susanne Jurkowski (Erfurt)
„Multiprofessionelle Teams: Wie durch gemeinsame Reflexion Zusammenarbeit entwickelt werden kann“

Prof. Dr. Andrea Schmid (Erfurt)
„Beratung als Kernkompetenz heil- und sonderpädagogischen Handelns“

Prof. Dr. Sandra Neumann (Erfurt)
„Erhebung der kommunikativen Partizipation von Kindern (1;6-5;11 Jahre) mit dem FOCUS-G“

Prof. Dr. Harald Goll (Erfurt)
„Musik in der pädagogischen Praxis“

Katja Bieritz (Erfurt)
„Grafomotorische Förderung im Kindergarten und Schule“

Dr. Svenja Obry (Erfurt)
„Alltagsintegrierte Sprachförderung in der Kita durch Optimierung des sprachlichen Input“

Christoph Schaffarzyk (Weimar)
„Traumasensible Interventionen für die Alltagsgestaltung“

Christine Kirschner (Erfurt)
„Auf geht’s ins Takatukaland: Spielerische Diagnostik im Vorschulalter und 1./2.Klasse“

Dr. Birgit Jäpelt (Erfurt)
„Probleme systemisch verstehen“

Dr. Heike Rosenberger Rene Porschen (Erfurt)
„Barrierefreie Belletristik? – Formuntersuchungen und Übung anhand einer Übersetzung von Die große Wörterfabrik“

Die Veranstaltung wird vom ThILLM als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Der Teilnahmebeitrag (inkl. Verpflegung) beträgt 10 Euro und wird bei der Anmeldung vor Ort entrichtet.

Anmeldung und weitere Informationen www.erfurter-symposium.de