Gäste aus 16 Ländern bei der internationalen Summer School „BISS“

An der Uni Erfurt ist heute die inzwischen dritte internationale und interdisziplinäre Behavioural Insights Summer School (BISS) zu Ende gegangen. Die einwöchige Veranstaltung stand unter dem Leitsatz “Understanding human behaviour is the basis of changing it” und schulte Doktoranden aus Verhaltens- und Sozialwissenschaften sowie Vertreter von Gesundheitsministerien und -behörden darin, wissenschaftliche Befunde für die Gestaltung von Impfprogrammen zu nutzen. Rund 40 Teilnehmer aus 16 Ländern teilten so Wissen und Erfahrungen aus ihren Ländern und Fachbereichen und lernten gemeinsam, evidenzbasiert Impfverhalten und Impfprogramme zu unterstützen.

Organisiert wurde die jährliche Sommerschule, die in Kooperation mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stattfand und von Dozenten der Amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und UNICEF unterstützt wurden, von Prof. Dr. Cornelia Betsch. Ziel der Summer School war es, eine Plattform für den interdisziplinären und interkulturellen Austausch zu bieten und den Dialog zwischen Nachwuchswissenschaftlern und Experten aus dem Anwenderfeld zu fördern. Anhand von Vorträgen, Coachings und Kleingruppenarbeiten wurden in diesem Jahr die Grundlagen und der Wert von Behavioural Science Insights gelehrt und erarbeitet. Die Erkenntnisse daraus sollen bei der Entwicklung eines gemeinsamen Interventionskonzepts auf reale Probleme im Bereich der impfpräventablen Krankheiten angewendet werden.