Prof. Dr. Andreas Goldthau (Foto: Daniel Vegel)

Prof. Dr. Andreas Goldthau übernimmt Franz Haniel Professur für Public Policy an der Willy Brandt School

Die Universität Erfurt freut sich über ein neues Gesicht an der Willy Brandt School of Public Policy: Im August wird Prof. Dr. Andreas Goldthau dort die Franz Haniel Professur für Public Policy übernehmen.

„Die Franz Haniel Professur gibt mir viel Raum Neues auszuprobieren, und ich freue mich auf die Arbeit mit dem großartigen Team der Willy Brandt School“, sagt Goldthau. „Erfurt bietet als Landeshauptstadt viele Schnittstellen zu Politik und Gesellschaft, und ich bin gespannt, welche Möglichkeiten sich hier für meine eigenen Themen ergeben.“

Andreas Goldthau hat derzeit den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen am Royal Holloway College der Universität London inne und leitet eine Forschungsgruppe am Institute for Advanced Sustainability Studies in Postdam. Er war zudem am Geopolitics of Energy Project des Harvard Belfer Center for Science and International Affairs tätig und Professor an der School of Public Policy der Central European University, Adjunct Professor am John Hopkins‘ MSc program in energy policy and climate sowie Transatlantic Postdoc Fellow in International Relations and Security an der Paul Nitze School of Advanced International Studies an John Hopkins, der RAND Corporation und der Stiftung Wissenschaft und Politik.

Sein Forschungsinteresse gilt vor allem der internationalen politischen Ökonomie der Dekarbonisierung, der Energiesicherheit und der Global Energy Governance. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen „The Politics of Shale Gas in Eastern Europe“ (Cambridge University Press, 2018) und das „Handbook of the International Political Economy of Energy and Natural Resources“ (Edward Elgar, 2018).

„Wir freuen uns darauf, Prof. Goldthau mit seiner Expertise im Bereich der Energiepolitik an Bord holen zu können“, sagt Prof. Dr. Achim Kemmerling, Direktor der Willy Brandt School. „Unsere Studierenden werden von seiner langjährigen Erfahrung als Dozent an international renommierten Institutionen sehr profitieren.“

(Foto: Daniel Vegel)