Erfurter Universitätsgeschichten: „Wissensorganisation in der Amploniana“

++++ Achtung! Der Vortrag muss krankheitsbedingt leider ausfallen, einen Nachholtermin geben wir rechtzeitig bekannt! ++++

Mit einem Vortrag von Astrid Reinecke über die „Wissensorganisation in der Amploniana“ setzt die Universität Erfurt die Reihe „Erfurter Universitätsgeschichten“ in ihrem Jubiläumsjahr am Dienstag, 28. Mai, fort. Beginn ist um 19 Uhr in der Kleinen Synagoge, An der Stadtmünze 5. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Amplonius Rating de Berka, zweiter Rektor der alten Erfurter Universität, machte dem Kollegium zur Himmelspforte an derselben Universität im Jahre 1412 nicht nur ein Geschenk, das sich als die größte private Bibliothek des Spätmittelalters erhalten sollte; er verfasste auch einen sehr detaillierten Katalog der Sammlung, der heute noch im Original existiert. Im Vortrag werden Ordnungs- und Erschließungsprinzipien dieses Katalogs mit späteren Beschreibungen der Bibliothek verglichen, deren Bestände nach ihrer Stiftung noch erheblich anwuchsen.

Astrid Reinecke studierte u. a. Mittlere und Neuere Geschichte in Göttingen und Oxford. Bevor sie an die Universität Erfurt kam, arbeitete sie am Max-Planck-Institut für Geschichte Göttingen, im Fachgebiet Mittelalter am Institut für Geschichte der Technischen Universität Darmstadt und am Institut für Kul­tur­an­thro­po­lo­gie/Eu­ro­pä­i­sche Ethno­lo­gie der Universität Göttingen. Insbesondere befasste sie sich dabei mit Quellenkunde sowie dem Einsatz IT-gestützter Methoden in den historischen Wissenschaften, sowohl bezogen auf das Mittelalter als auch auf die Geschichte des 19. Jahrhunderts.

Die nächste Veranstaltung in der Reihe „Erfurter Universitätsgeschichten“ folgt dann am 25. Juni, ebenfalls um 19 Uhr in der Kleinen Synagoge.

Weitere Informationen zur „Bibliotheca Amploniana“ unter: www.uni-erfurt.de/amploniana.