Gastvorlesung: „Der Mensch – von Natur aus religiös?“

Dass Religion wesentlich zum Menschsein gehört, war lange Zeit eine Selbstverständlichkeit. Sie ist heute, angesichts fortgeschrittener Säkularisierungsprozesse, zerbrochen. Strittig ist, wie die katholische Theologie auf diesen Umbruch reagieren sollte: Während auf der einen Seite betont wird, dass diese empirische Situation nicht übersprungen werden darf, wird anderswo für ein umso normativeres, rationaleres Theorieprogramm geworben. Zu den damit verbundenen Fragen hält der Wiener Dogmatiker Dr. Magnus Lerch eine Gastvorlesung. Das Thema lautet „Der Mensch – von Natur aus religiös? Rationale Glaubensverantwortung vor der Herausforderung der Säkularität“. Lerch spricht auf Einladung des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt. Die öffentliche Gastvorlesung über Vernunft und Glaube im Horizont säkularer Moderne findet am Donnerstag, 9. Mai, um 19 Uhr, im Coelicum, Domstr. 10, statt.