Literatur ohne Grenzen

Unter dem Titel „Literatur ohne Grenzen“ laden Studierende der Universität Erfurt am Sonntag, 3. Februar, zu einer Lesung in „Leichter Sprache“ ein. Sie findet im „Theater im Palais“ (Michaelisstraße 30, Erfurt) statt.

Im Rahmen des Seminars „Lesen leicht gemacht – Literatur und Leichte Sprache“ haben sie Kurzgeschichten und Buchausschnitte in die sogenannte „Leichte Sprache“ übersetzt – eine Sprache, die speziell dafür entwickelt wurde, um Menschen mit Leserechtschreibschwäche oder geistiger Beeinträchtgung die Möglichkeit zu bieten, sich selbständig Texte zu erschließen. Denn Lesen ist ein fester Bestandteil unserer Kommunikation – überall finden sich Schriften, Aussprüche, geschriebene Wörter – doch nicht jeder Mensch kann sie lesen und erfassen. Gerade hier soll „Leichte Sprache“ Abhilfe schaffen.

Unter der Leitung von René Porschen, Christoph Schaffarzyk und Heike Rosenberger haben die Studierenden eine bunte Auswahl an Texten zusammengestellt, von niedlichen Kindergeschichten bis hin zu spannenden Kriminalromanen, aber auch historische und gesellschaftskritische Literatur. Die Lesung bietet somit Unterhaltung für alle Literaturliebhaber und solche, die es werden wollen, egal welchen Alters. Außerdem haben die Studierenden ein Büffet organisiert, für das leibliche Wohl ist also auch gesorgt.

Die Lesung beginnt 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Im Fokus stehen Menschen mit Förderbedarf, selbstverständlich sind auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen. Die Organisatoren bieten an diesem Abend auch einen zusätzlichen Service: Wer zu Hause abgeholt bzw. vom Theater wieder nach Hause gebracht werden muss, kann sich bei Sarah Geisler melden.