Der Erfurter Fischmarkt mit dem Rathaus.

Vortrag und Diskussion zur „Digitalisierung von Arbeit“

Um die „Digitalisierung von Arbeit“ geht es in einem Vortrag von Dr. Hans-Jürgen Urban, zu dem die Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Erfurt am Dienstag, 29. Januar, um 18.15 Uhr in den Rathausfestsaal einlädt. Im Anschluss an den Vortrag, der Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen stattfindet, besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Digitalisierung ist ein Zukunftsthema. Zahlreiche Institutionen beginnen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, auch wenn dabei das Verständnis dafür, was Digitalisierung eigentlich meint, bei weitem nicht einheitlich oder abgesteckt ist. Das trifft in besonderem Maße für das Thema Digitalisierung von Arbeit zu. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat zwar unter dem Stichwort „Arbeit 4.0“ einen Diskurs angestoßen, doch eine gemeinsame Linie, was unter Digitalisierung von Arbeit zu verstehen ist und wie mit dem Thema weiter umgegangen werden sollte, fehlt.

Was aber bedeutet Digitalisierung für Angestellte und Arbeitnehmer? Mehr Stress und Belastung oder mehr freie Zeit und Entlastung? Ist die Digitalisierung der Arbeitswelt nur ein weiterer Schritt zur Rationalisierung und Effektivitätssteigerung oder beinhaltet sie auch Humanisierung von Arbeit? Wie verändert sich betriebliche Mitbestimmung und wer hat Einfluss auf die Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft? Wie sollten Gewerkschaften und Arbeitnehmer-Vertretungen auf die Entwicklung reagieren? Darüber spricht Dr. Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, in seinem Vortrag. Der Politikwissenschaftler ist dort zuständig für Sozialpolitik, Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik. Er ist zudem Privatdozent und Permanent Fellow am Kolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Postwachstumsgesellschaften“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Plakat zur Veranstaltung