„India-Thuringia Partnership Day“

Gut besuchter „India-Thuringia Partnership Day“

Im Rahmen des „India-Thuringia Partnership Days“ kamen jetzt 70 Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Angehörige der Universität Erfurt auf dem Campus mit Vertretern der Indischen Botschaft in Deutschland zusammen.

Professor Heike Grimm führte nach ihrem Grußwort als Vizepräsidentin für Internationales an der Universität durch die Veranstaltung. Die Reihe der Vorträge wurde durch die Botschafterin Mukta Dutta Tomar eröffnet, die sich auf den Dialog mit den Studierenden und dem wissenschaftlichen Hochschulpersonal sehr gefreut hatte. Shri Raghoo Puri von der Indischen Botschaft wies in seinem Vortrag auf die Vielfalt Indiens hin. Diese hatte Susanne Rau als Wissenschaftlerin aus erster Hand erfahren, wie sie anschließend in ihrer Präsentation darlegte.

Das institutionelle Engagement der Universität geht auf die Aktivitäten von Professor Jamal Malik in Indien zurück. Mit der Jamia Millia Islamia University existieren auf ein Memorandum of Understanding basierende Kooperationsbeziehungen. Die Hochschule wurde in den 1920er-Jahren in Delhi gegründet und verfügt über neun Fakultäten. Auch Professor Martin Fuchs vom Max-Weber Kolleg der Universität Erfurt ist dort besonders aktiv. Er leitet neben den indischen Kollegen als deutscher Direktor das in Delhi ansässige „S. Merian – R. Tagore International Centre of Advanced Studies „Metamorphoses of the Political: Comparative Perspectives on the Long Twentieth Century“ (ICAS:MP). Mit einer Tanzvorführung von Anne Dietrich, die dabei den südindischen Tanzstil Mohiniyattam präsentierte, endete die Veranstaltung im KIZ.

Nicht nur die Universität Erfurt, auch die Veranstalter des „India-Thuringia Partnership Day“ – der Freistaat Thüringen und die Indische Botschaft – zeigten sich über den Erfolg der Veranstaltung sowie den Austausch zwischen den Wissenschaftlern sehr erfreut. Mit einem indischen Imbiss war zudem für das leibliche Wohl gesorgt, so dass sich auch im Anschluss an das offizielle Programm noch zahlreiche Gespräche zwischen den Botschaftsangehörigen und denen der Universität Erfurt ergaben.