Üdvözöljük, herzlich willkommen, Prof. Dr. Zoltán Hidas!

Er gehörte 2001 zu den ersten sieben Absolventen des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt und hat im vergangenen Jahr mit einer kooperativen Habilitation zwischen der Staatswissenschaftlichen Fakultät und dem Max-Weber-Kolleg in Erfurt habilitiert. Nun ist Prof. Dr. Zoltán Hidas aus Budapest (Ungarn) mit DAAD-Mittel erneut für zwei Monate als Gastwissenschaftler am Max-Weber-Kolleg tätig.

Prof. Hidas wird hier an einer neuen ungarischen Ausgabe der „Protestantischen Ethik“ von Max Weber arbeiten. Eine neue Übersetzung liegt schon vor, nun wird er am Apparat, der Einleitung und der Kommentierung arbeiten. Ein weiteres Teilprojekt unter dem Titel „Lebensführung in der beschleunigten Moderne“ wird Hidas ein weiteres Mal mit Webers Studien und Ansätzen verbinden. Dabei geht es um die Erfahrung, dass ein prinzipiengeleitetes Leben, das auf „berufsmäßig“ ausgeübten Tätigkeiten beruht, immer weniger möglich erscheint. Die heutige Zeit wird von den modernen Menschen als äußerst beschleunigt empfunden und die Frage ist: Wie geht der Mensch mit der heutigen Welt innerlich und äußerlich um? Behandelt wird also das Weltverhältnis des modernen Menschen und die Zusammenhänge zwischen Lebensführung und Zeitbewußtsein. Prof. Hidas freut sich auf seine Zeit in Erfurt: „Die geistige Prägung, die ich am Max-Weber-Kolleg mit seinem vielfältigen sozial- und kulturwissenschaftlichen Ansatz erhalten habe, ist für mich von besonderer Bedeutung. Ich freue mich sehr, nach vielen Jahren wiederkehren zu können.“