Christiane Kuller

Bundesinnenminister beruft Prof. Dr. Christiane Kuller in wissenschaftlichen Beirat

Christiane Kuller, Professorin für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt, ist in den wissenschaftlichen Beirat für ein Projekt zur Aufarbeitung der Nachkriegsgeschichte beim Bundesinnenministerium berufen worden. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hatte das Forschungsprojekt, bei dem vor allem mögliche personelle und sachliche Kontinuitäten zur Zeit des Nationalsozialismus untersucht werden sollen, vor elf Monaten ins Leben gerufen. „Denn nur, wenn wir unsere Vergangenheit kennen, können wir gegenwärtige Entwicklungen einordnen und die Zukunft verantwortungsbewusst gestalten“, erklärt de Maizière. Erste Befunde der Untersuchung wurden jetzt vorgestellt, gleichzeitig wurde der wissenschaftliche Beirat eingesetzt. Im weiteren Forschungsverlauf sollen generellere Fragen zur Entwicklungen der Anfangsjahre der beiden deutschen Innenministerien in Bonn und Berlin in den Blick genommen werden, z.B.“Wie ging man intern mit der Frage nach der Belastung der Mitarbeiter um? Welche Lern- und Anpassungsprozesse des Personals und der Institutionen selbst fanden statt? Welche Rolle nahmen die Ministerien im Gesamtgefüge des Regierungssystems ein?“. Der Abschluss des Forschungsprojektes, das vom wissenschaftlichen Beirat begleitet wird, ist für 2018 geplant.

v.l.n.r.: Prof. Goschler, Prof. Kuller, Prof. Wirsching, Bundesinnenminister Dr. de Maizière, Prof. Bösch, Prof. Schumann, Prof. Wagner und Prof. Caplan

Foto: Bundesinnenminister de Maizière mit dem wissenschaftlichen Beirat Prof. Constantin Goschler, Prof. Christiane Kuller, Prof. Eva Schumann, Prof. Patrick Wagner und Prof. Jane Caplan sowie mit den beiden Projektleitern Prof. Andreas Wirsching und Prof. Frank Bösch. (Quelle: BMI)